Die Energie-Einsparverordnung (EnEV)

Der sparsame und umweltschonende Umgang mit Energie ist zu einem der wichtigsten Aspekte im Wohnungsneubau geworden. Schon seit einigen Jahren werden die Energiesparauflagen auch im Eigenheimbau immer strenger und forcieren damit eine immer energieeffizientere und nachhaltigere Bauweise.

So fordert das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), dass ein bestimmter Teil der benötigten Wärmeenergie eines Hauses aus erneuerbaren Energien zu gewinnen ist. Die aktuelle Energie-Einsparverordnung (EnEV) regelt, dass Neubauten nur sehr geringe Wärmeverluste haben dürfen. In Kombination sorgen Gesetz und Verordnung dafür, dass Sie als künftiger Bauherr weniger fossile Brennstoffe verbrauchen und hierdurch langfristig viel Geld sparen.

Den gesetzlichen Nachweis für die Einhaltung der strengen Vorgaben erhalten Sie mit Übergabe des Energieausweises, der zusätzlich zum berechneten Jahresprimärenergiebedarf (am „Bandtacho“ ablesbar), seit Mai 2014 auch die Energieeffizienzklasse (A+ bis H) des Gebäudes ausweist.

Jedes BEBAU-Haus ist bereits in seiner Grundausstattung ein effizientes Energiesparhaus und erfüllt bzw. übererfüllt alle vom Gesetzgeber durch die Energie-Einsparverordnung (EnEV 2016) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) festgelegten Anforderungen.

Hierfür stehen:

  • eine energetisch optimierte und luftdichte Gebäudehülle (Außenwände, Fenster, Dach)
  • die konsequente Vermeidung von Wärmebrücken
  • die Installation einer äußerst energiesparenden Haustechnik für Heizung und Warmwasseraufbereitung durch den Einbau von Wärmepumpen
  • die Verlegung einer Fußbodenheizung, die eine kostengünstige Wärmeverteilung und niedrige Vorlauftemperaturen von 35/28°C ermöglicht
  • Die Installation einer kontrollierten Wohnraum-Lüftungsanlage, die durch die stetige Ableitung verbrauchter, feuchter Luft mögliche Schimmelbildung zuverlässig verhindert und für ein angenehmes Wohnklima sorgt. Optional ist die Ausrüstung mit keramischen Wärmespeichern möglich, die nach der Methode des regenerativen Wärmetausches für einen Wärmerückgewinnungsgrad von über 80% und so zusätzlich zur Vermeidung von Energieverlusten sorgen

Damit ist Ihr Haus besonders nachhaltig für die Zukunft gerüstet. Wärmepumpen benötigen keine fossilen Brennstoffe sondern lediglich einen Anteil Strom, um aus Umweltwärme Heizwärme und warmes Wasser für Ihr Zuhause zu erzeugen. Das bedeutet, dass der regenerative Anteil Ihres Energieverbrauches mit jedem Jahr größer wird, da immer mehr nachhaltig erzeugter Strom, z.B. aus Windkraft, in das Stromnetz eingespeist wird.

Ihre Vorteile dieses Maßnahmenpaketes sind:
höchster Komfort, niedrige Betriebskosten und eine gesicherte Werterhaltung Ihres Hauses!